Donnerstag, 9. August 2012

Kleiner König und Mond: Teil 1


Grün und verlassen ist der Grasfleck, alle Vögel ausgeflogen. Für eine kleine Weile verlassen wir unser Nest und schauen mal was es sonst noch auf der Welt sehenswertes gibt, mit anderen Worten: wir machen Urlaub! 
Wir gehen natürlich nicht ohne etwas dazulassen! Da der kleine Junge und ich große Geschichtenerzähler sind, lassen wir mal eine kleine Geschichte da. Diese passt auf, dass alles seine Ordnung hier hat und freut sich, wenn sie an klitzekleine Öhrchen weitererzählt wird. Aber sie ist etwas schüchtern und erzählt sich nicht auf einmal.


Kleiner König und Mond

Kleiner König war frech, etwas pummelig und sehr gesellig. Er lebte auf Wolke 314, man muss erwähnen, dass Wolke 314 nicht sehr groß war aber durchaus gemütlich. Natürlich war kleiner König der König dieser Wolke. Er nahm seine Königlichkeit sehr ernst, er war ein strenger aber gerechter Herrscher. Aber da auf Wolke 314 niemand sonst lebte, hatte kleiner König nicht allzu viel zu herrschen und so ließ er die meiste Zeit des Tages seine Beine baumeln und beobachtete sehr interessiert die Menschen auf der Erde. Er staunte schon nicht schlecht, wie beschäftigt und voll es da unten war, die Menschen hatten sehr viel zu tun... 
Mit Autos, Zügen, Schiffen und Flugzeugen, die dem kleinen König schon so manche Erkältung mit ihren windigen Motoren eingebracht hatten, waren sie unterwegs von einem Ort zum anderen. Tag und Nacht war es laut und hell in den Städten. Puh war kleiner König da oft froh über seine kleine, gemütliche Wolke.
Ab und an besuchte ihn sein Freund Karl Spatz, ein sehr aufgeweckter und gesprächiger Vogel. Er erzählte ihm von den Menschen, die er ganz aus der Nähe betrachten konnte... "Die Menschen sind auch ein wenig wie die Vögel, es gibt rote, schwarze, gelbe und weiße Menschen aber egal welche Farbe sie haben, im Grunde sind sie alle gleich!" 
Kleiner König hörte immer gespannt zu und versuchte sich alles ganz genau zu merken. Die Menschen waren schon merkwürdig und es gab viel über sie zu lernen.
Eines Nachts lag kleiner König schon im Schlafanzug auf seinem Wolkenbett und dachte noch ein wenig über die Menschen nach, er wäre ja schon mal gerne zu Besuch dort, so allein auf einer Wolke ist auf Dauer auch nicht das Wahre. Er drehte sich um, zuppelte sich ein Stück Wolke als Decke zu recht und schloss die Augen. Aber der Schlaf kam nicht, die halbe Nacht wühlte kleiner König auf seiner Wolke herum, ohne auch nur ein Auge zu zumachen. ETWAS war anders als sonst... 
Auch die nächsten Nächte wurden nicht besser, kein Schlaf in Sicht. Kleiner König war so müde, dass er sich ganz miesepetrig fühlte.
In der 11. Nacht ging ihm ein Licht auf, er wusste nun warum er gar keinen Schlaf fand. ETWAS war anders als sonst und es war der MOND, der schien nämlich schon eine ganze Weile nicht mehr! 
Was war geschehen? Ist der Mond etwa vom Himmel gefallen?
                            
                  .................Fortsetzung folgt.......................


Bunte Grüße 


Herr Jakobi und Lila


Kommentare:

  1. Ich wünsche einen ganz wunderbaren Urlaub!

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  2. Tolle Geschichte!
    Ich hoffe, ihr habt einen wundervollen Urlaub!

    Übrigens hab ich deinen Blog für einen Award nominiert, weil ich so gern hier bei dir vorbeischaue. Mehr Infos gibts bei mir, bin gerade zu faul, das alles abzutippen. :)

    Liebe Grüße!

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