Mittwoch, 24. Oktober 2012

Mit Pauken und Trompeten.....


Tada, wir sind wieder da! Wo wir waren? Überall und nirgendswo! Also zuerst haben wir Urlaub gemacht und uns die Welt rechts unten angeguckt, hat uns gut gefallen! Zu Hause angekommen, klingelte einige Tage später eine fiese, alte Krankheit an meine Tür, kam ungebeten herein hat mich viele Wochen lang ans Bett gefesselt, sich auf mich gesetzt und mich genervt, so ne blöde Kuh ey!!!! Naja irgendwann hab ich sie mit Sack und Pack aus meinem Leben geworfen und hier bin ich!!! :) Aber wie alles im Leben, hat selbst so eine doofe Krankheit auch eine gute Seite! Wenn man so lange zur Ruhe verdonnert wird und jeden Ballast im Leben ersteinmal in den Keller sperren muss, ist man am Ende so herrlich ausgeruht wie ein Braunbär nach dem Winterschlaf und hungrig ist man, nach neuen, tollen Abenteuern, Junge, Junge.
Leider bin nicht nur ich im Bett liegen geblieben, sondern auch so einiges an Alltagskram und den gilt es jetzt zu bewältigen. So ausgeruht, geht das natürlich recht fix und wir können uns lauthals in neue Abenteuer stürzen! In nächster Zeit steht hier auch so einiges an! Herr Jakobi und ich sind nämlich Oktoberkinder, der Herr des Hauses hat sich vorgedrängelt und ist Septemberkind und das Hundekind hat das ganze Jahr über Burzeltag, da wir den genauen Tag seiner Geburt nicht kennen, kann es ja schließlich jeder sein und so gibt es jeden Tag ein Leckerli. Falls die Frage aufkommt: nein Sir Henry hat eine sehr knackige Figur, er ist ein sportlicher Engländer! Der Herr des Hauses und ich sind mit Burzeltag schon fertig und Herr Jakobis Countdown läuft dem Ende entgegen. Da der Burzeltag des kleinen Mannes mit Abstand der wichtigste Burzeltagtag bei uns ist, ist hier im wahrsten Sinne des Wortes jeder total aus dem Häuschen. Der Herr des Hauses werkelt fleißig in seiner Werkstatt, ich bin kurzfristig unter die Partyplaner gegangen, der Rest der Familie ruft ständig an und Herr Jakobi ist natürlich aufgeregt, weil er Burzeltag hat. Nur das Hundekind tut so als ob nichts wäre, naja wenn man jeden Tag Burzeltag hat, sieht man die Sache wohl ganz locker. 
Die liebe Bloggerei blieb bei all dem leider auf der Strecke... Aber Schwamm drüber und weiter geht es und weiter soll es auf jeden Fall gehen,  der kleine Mann und ich habe uns auch schon Hübschigkeiten ausgedacht und ihr könnt gespannt sein. ;-)

  

Bunte Grüße


Herr Jakobi und Lila

Donnerstag, 9. August 2012

Kleiner König und Mond: Teil 1


Grün und verlassen ist der Grasfleck, alle Vögel ausgeflogen. Für eine kleine Weile verlassen wir unser Nest und schauen mal was es sonst noch auf der Welt sehenswertes gibt, mit anderen Worten: wir machen Urlaub! 
Wir gehen natürlich nicht ohne etwas dazulassen! Da der kleine Junge und ich große Geschichtenerzähler sind, lassen wir mal eine kleine Geschichte da. Diese passt auf, dass alles seine Ordnung hier hat und freut sich, wenn sie an klitzekleine Öhrchen weitererzählt wird. Aber sie ist etwas schüchtern und erzählt sich nicht auf einmal.


Kleiner König und Mond

Kleiner König war frech, etwas pummelig und sehr gesellig. Er lebte auf Wolke 314, man muss erwähnen, dass Wolke 314 nicht sehr groß war aber durchaus gemütlich. Natürlich war kleiner König der König dieser Wolke. Er nahm seine Königlichkeit sehr ernst, er war ein strenger aber gerechter Herrscher. Aber da auf Wolke 314 niemand sonst lebte, hatte kleiner König nicht allzu viel zu herrschen und so ließ er die meiste Zeit des Tages seine Beine baumeln und beobachtete sehr interessiert die Menschen auf der Erde. Er staunte schon nicht schlecht, wie beschäftigt und voll es da unten war, die Menschen hatten sehr viel zu tun... 
Mit Autos, Zügen, Schiffen und Flugzeugen, die dem kleinen König schon so manche Erkältung mit ihren windigen Motoren eingebracht hatten, waren sie unterwegs von einem Ort zum anderen. Tag und Nacht war es laut und hell in den Städten. Puh war kleiner König da oft froh über seine kleine, gemütliche Wolke.
Ab und an besuchte ihn sein Freund Karl Spatz, ein sehr aufgeweckter und gesprächiger Vogel. Er erzählte ihm von den Menschen, die er ganz aus der Nähe betrachten konnte... "Die Menschen sind auch ein wenig wie die Vögel, es gibt rote, schwarze, gelbe und weiße Menschen aber egal welche Farbe sie haben, im Grunde sind sie alle gleich!" 
Kleiner König hörte immer gespannt zu und versuchte sich alles ganz genau zu merken. Die Menschen waren schon merkwürdig und es gab viel über sie zu lernen.
Eines Nachts lag kleiner König schon im Schlafanzug auf seinem Wolkenbett und dachte noch ein wenig über die Menschen nach, er wäre ja schon mal gerne zu Besuch dort, so allein auf einer Wolke ist auf Dauer auch nicht das Wahre. Er drehte sich um, zuppelte sich ein Stück Wolke als Decke zu recht und schloss die Augen. Aber der Schlaf kam nicht, die halbe Nacht wühlte kleiner König auf seiner Wolke herum, ohne auch nur ein Auge zu zumachen. ETWAS war anders als sonst... 
Auch die nächsten Nächte wurden nicht besser, kein Schlaf in Sicht. Kleiner König war so müde, dass er sich ganz miesepetrig fühlte.
In der 11. Nacht ging ihm ein Licht auf, er wusste nun warum er gar keinen Schlaf fand. ETWAS war anders als sonst und es war der MOND, der schien nämlich schon eine ganze Weile nicht mehr! 
Was war geschehen? Ist der Mond etwa vom Himmel gefallen?
                            
                  .................Fortsetzung folgt.......................


Bunte Grüße 


Herr Jakobi und Lila


Montag, 30. Juli 2012

Wie Huhn Zebra den Mut brachte...


Als ich den kleinen Jungen unter meinem Herzen trug, besuchte ich diverse Möbelhäuser um sein Zimmer einzurichten. Sein Zimmer hat sich mittlerweile einige Male verändert, Die Bettchen kamen und gingen und auch das Spielzeug zog aus Kisten aus und zog in Kisten wieder ein. Ich verstecke gerne Teile seines Spielzeuges, NEIN ich will damit nicht selber spielen und ärgern, will ich ihn natürlich auch nicht aber im Laufe der Zeit sammelt sich eine Menge an und wer die Wahl hat, hat die Qual...So tue ich ab und an Sachen die ihren Reiz verloren haben in Kisten und packe sie nach einer Weile wieder aus, um etwas anderes einzupacken. Für den kleinen Jungen ist es so, als ob er neues Spielzeug bekommt, er erinnert sich an die guten Zeiten mit den lange nicht gesehen Freunden und belebt sie aufs Neue. Ich kann das Chaos besser beherrschen  und so haben wir alle etwas davon. 
Vor einer Woche entdeckte ich zwei Handpuppen, die ich mit dem kleinen Jungen unter meinem Herzen im schwedischen Möbelhaus gekauft habe und erinnerte mich daran, wie ich mich darauf freute meinem Sohn Puppentheater vorzuspielen, wie es meine Mama schon für mich tat und belebte diese Idee.
Seit einer Woche lese ich vorm Einschlafen nicht mehr vor, sondern erzähle mit Huhn und Zebra Geschichten. Herr Jakobi liebt es und kann das Schlafengehen kaum erwarten  und lautes Lachen schallt aus seinem Kinderzimmerfenster auf den Hof. 



Hühnerkönigin Kunigunde, ist sehr frech und mutig, sie meint auch, das Hühner die tapfersten und klügsten Tiere der Welt seien, überhaupt können Hühner alles, nur nicht fliegen. Was schon ganz schön doof ist als Vogel aber Kunigunde steht da locker drüber. 
Zebra Harry hat ein großes Problem, denn er hat seinen Hut verloren, in seinem Hut war aber sein Mut und jetzt ist nichts mehr gut...Ohne Muthut ist Zebra Harry nämlich das ängstlichste Zebra der Welt und das gefällt ihm nicht. 
Aber Kunigunde wäre nicht Kunigunde wenn sie dafür nicht auch eine Lösung hätte! Mit dem Mut ist es nämlich so: man kann ihn suchen aber man kann ihn nur ganz schwer finden, wie ein Kleeblatt mit vier Blättern bedarf es sehr viel Glück und darauf kann man sich nur selten verlassen also muss man schon selber anpacken. Mit diversen Mutproben und dem Überredungstalent vom Herrn Jakobi und mir sammelt Zebra Harry nach und nach seinem Mut im Herzen  und wird mit frischem, saftigen Gras belohnt, frisches Gras ist nämlich seine große Leidenschaft... ;-)

Bunte Grüße


Herr Jakobi und Lila


Donnerstag, 26. Juli 2012

♥Sommerliebe♥


Ich wohne seit drei Tagen in meinem Bikini und habe der Stadt den Rücken gekehrt.
Mit Sack und Pack sind der kleine Junge, sein bester Freund, den ich mir für ein paar Tage ausgeliehen habe und ich zu meinen Eltern aufs Dorf gefahren. Als ich ein zickiger Teenie war, fand ich Dorf superätzend, als zickiger Twenie finde ich es allerdings supercool, vorallem im Sommer!
Mit Pool im Garten, einem Wald und endlosem Feld vorm Haus und dreihundert Tonnen Wassereis im Gefrierschrank fühlt es sich an wie Urlaub. Die Jungs baden oder spielen Fussball und ich flirte heftig mit der Sonne. Heute Morgen als Tante Sonja, so nennen wir die Sonne, noch nicht mit voller Kraft geleuchtet hat, haben wir eine Fahrradtour gemacht, mit Picknick im Gras und Schatzsuche. Ich war der Verstecker des Schatzes, der aus Süßigkeiten bestand und die Jungs haben fleißig gesucht, gegen Käfer gekämpft und sich im Gras gesuhlt, natürlich mit Grasflecken! :) 






Außerdem spielten wir mit der neuen Errungenschaft, dem Kettcar. Vor einiger Zeit haben wir eine liebe Freundin in Mainz besucht und während wir Mädchen im Einkaufsparadies dem Wahnsinn verfielen, erkundeten der Herr des Hauses und der kleine Junge die Spielzeugläden und verfielen den Kettcars.
der Herr des Hauses, pfiffig wie er ist, stöberte an diesem Wochenende bei Ebay und fand dieses wundertolle Exemplar  für ganze 6 €  in der Nähe von Mainz und so schnallten wir es auf unserem Rückweg auf das Dach des großen Autos und fuhren glücklich nach Hause. Da sich dieses wundervolle Exemplar aber nicht gerade als stadttauglich erweist, wohnt es jetzt im Dorf und wir heizen damit über Stock, Stein und Feld, dabei findet sogar der verlorene Rennfahrer in mir den Weg zurück, "Brumm, BRuuuuMM!" 
In diesem Sinne wünschen wir allen ganz viel  ♥Sommerliebe♥!

Bunte Grüße,


Herr Jakobi und Lila

Montag, 23. Juli 2012

Mitbringsel des Tages


WÄRME.  Von der Sonne aus dem Bett geworfen zu werden, ist die schönste Art geweckt zu werden. Was hab ich mich heute über Frau Sonja gefreut. "Willst du gelten, mach dich selten", hat sie sich bestimmt gedacht. Recht hat sie. 
das Hundekind liegt auch schon den ganzen Morgen, mit ausgestreckten Beinchen im Sonnenschein und der kleine Junge ist sogleich nach dem Frühstück runter in den Hof gestürmt. Hoffentlich bleibt die Gute lange zu Gast. Die Wärme, die sie mitgebracht hat, macht auf jeden Fall richtig gute Laune. 
Am Frühstückstisch ist dieses Bild entstanden und auch in diese Sonne bin ich verliebt, meine ganz eigene, persönliche Sonne. Man beachte unseren Streifenhörnchenlook, der nicht abgestimmt ist, da wir uns beide unabhängig von einander ankleiden, tja der Apfel fällt nicht weit vom Stamm!





Wir wünschen allen die wärmsten und sonnigsten Tage!!! 

Bunte Grüße


Herr Jakobi und Lila


Sonntag, 22. Juli 2012

Drachenfieber


Wir waren auf einem Berg und danach hatten wir Sturmfrisuren. Sah in etwa so aus, als wären wir unter dem Schwimmbadföhn eingeschlafen... Es war dennoch sehr schön. Die beiden Kinder hatten verdammt viel Spaß. Ja ich habe zwei Kinder, allerdings ist das Eine sehr haarig, vierbeinig, schlappohrig und ich habe es nicht geboren aber ich liebe es! Es ist ein Junge und heißt eigentlich Sir Henry, er ist nämlich Engländer, aber bei dem kleinen Jungen und mir heißt er Sir Hanky. Der Name stammt aus der Zeit, als der kleine Junge, das mit dem R-Laut noch nicht so richtig raus hatte aber "Ritter Taschentuch" ( "hanky" heißt übersetzt Taschentuch) ist auch viel cooler!!! 
Sir Hanky rannte wie besessen der gelben Tennismurmel hinterher und pinkelte jeden Grashalm an und als seine Blase völlig leer war, tat er so als ob er jeden Grashalm anpinkelt. :-) Der kleine Junge fuhr währenddessen in Zeitlupe Fahrrad, der Zeitlupenmodus war dem starken Gegenwind zu verdanken. 
Ich entdeckte ein Mohnfeld, setzte mich mittenrein und suchte den Duft des Mohns...Merke: Mohn riecht nicht. Der Herr des Hauses fotografierte unser fröhliches Treiben und so hatte jeder seinen eigenen Spaß, den wir uns am Ende teilten. So ein Fleck Gras auf eine Berg ist doch immer was Feines auch bei Muffelwetter! 



P.S. Wir entdeckten Menschen, die einen Drachen steigen ließen und da der Herbst sich anscheinend am Sommer vorbeigedrängelt hat, sind wir schon im Drachenfieber und wollen einen basteln. JUCHU!

 

Bunte Grüße


Herr Jakobi und Lila
 

Donnerstag, 19. Juli 2012

Indianer


Der kleine Junge brachte gestern eine kleine Erkältung von draußen mit nach Hause, ich war über den ungebetenen Gast nicht allzu erfreut aber bei dem Stinkezahnwetter kam es nicht überraschend.
Als ich ein kleines Kind war, mochte ich krank sein. Meine Mama kochte mir immer mein Lieblingsessen und schmiss eine Decke über einen Stuhl, versteckte sich dahinter und spielte mit zwei Puppen Theater, ohh war das schön. Als ich älter wurde fiel das Theater aus aber dafür konnte ich unter einer Decke versteckt, mit Süßigkeiten den ganzen Tag fernsehen, auch das war sehr schön.
Wenn der kleine Junge krank ist, gucken wir kein Fernsehen, wir haben nämlich keinen aber wir spielen Theater, nur ohne Puppen. Meist lasse ich mir ein Motto einfallen unter dem wir die Tage verbringen und dieses Mal heißt es "Indianer". Man beachte: ein Indianer kennt keinen Schmerz!
So haben wir unser Minihochbett von Ikea professionell zu einem Tipi umgebaut und uns Federschmuck gebastelt und natürlich braucht Indianerhäuptling "Schnupfnase" auch ein Pferd. "Kleiner Donner" so heißt das Sockenpferd und der Herr des Hauses behauptet, dass es ein Esel ist aber was weiß eine Weißhaut schon von Pferden... 
"Kleiner Donner" besteht aus der Füllung eines alten Kissens, Filz und alten Stoffresten und Häuptling "Schnupfnase" und ich mögen seinen dropsigen Blick. Ich mag außerdem meinen Federschmuck sehr gern und werde ihn bei gegebener Zeit, partytauglich ausführen, der Herr des Hauses wird da wohl nicht mit dabei sein, der findet ihn nämlich ziemlich albern. Hach ich bin halt ein Hippie. 








Bunte Grüße


Häuptling "Schnupfnase" und Medizinfrau "Lila Feder"

Dienstag, 17. Juli 2012

 Die kleine Geschichte



Igel und Schnecke
Eine kleine Schnecke wohnt in einer Hecke.
Wisst ihr auch wovon sie träumt?
Nein? Na von einem guten Freund!
Doch die Schnecke aus der Hecke,
ist sehr langsam und sieht auch komisch aus,
denn auf ihrem Rücken steht ihr rundes Haus.
Biene, Ameise oder Regenwurm, keiner von den Vielen
will gerne mit der Schnecke spielen.
Sie sitzt allein im hohen Gras
und hat recht selten wirklich Spaß.
Doch sie ist tapfer und hat Mut.
Am Ende, erweist sich das als gut,
Denn eines Tages kommt ein Igel in die Hecke
und begegnet prompt der Schnecke.
Auch der Igel hätte gerne einen Freund
wovon doch auch die Schnecke träumt.
Der Igel hat aber auf seinem Rücken spitze Stacheln stecken,
die, bei anderen Tieren, kein Vertrauen wecken.
Doch die Schnecke, tapfer mit viel Mut spricht den Igel an,
ob er denn ihr Freund werden kann?
Der Igel fühlt sich wunderbar
und sagt zur Schnecke: "Natürlich, klar!"
Jetzt sitzen sie zusammen im hohen Gras 
und haben gemeinsam richtig viel Spaß! 





Spiel nicht mit dem Essen! Hat meine Oma früher immer gesagt aber da konnte ich mich noch nie dran halten.
Pumpernickel sind äußerlich gesehen jetzt nicht das Schmackhafteste auf der Welt und eher schwer an Vierjährige zu verkaufen... Als Schnecke und Igel machen sie aber eine ganz gute Figur und haben mich so sehr inspiriert, dass sogar eine gute Nacht Geschichte dabei rausgesprungen ist!



  Bunte Grüße

Herr Jakobi und Lila
                           

Montag, 16. Juli 2012

Mitbringsel des Tages


LEICHTIGKEIT. Das Leben mit Kinderaugen sehen, nicht immer versuchen alles zu verstehen ist ein dolles Ding. Herr Jakobi und ich lesen gerade " Karlsson vom Dach" von Astrid Lindgren, mein Lieblingskinderbuch aus Kindertagen. Noch heute muss ich schmunzeln wenn ich daran denke wie Karlsson einen Pfirsichkern einpflanzt um saftig, süße Pfirsiche zu ernten und ihn alle fünf Minuten ausbuddelt und sich ärgert, dass nichts wächst... Der kleine Junge lacht wenn ich ihm vorlese und ich erwische mich häufig, wie ich denke: "Och son Quatsch, das geht doch gar nicht!" Das gefällt mir nicht und ich ärgere mich über mein Erwachsen sein. Heute hab ich beschlossen ein großes Kind zu sein, wir werden heute nichts aufräumen, länger wach bleiben als wir sollten und Eiscreme zum Abendbrot essen. Herr Jakobi findet ich bin ganz schön verrückt und mir gefällt das sehr!



 Bunte Grüße


Herr Jakobi und Lila



Samstag, 14. Juli 2012

 Stoffwechsel


oder PIMP MY SHIRT ist bei uns regelmäßig an der Tagesordnung, der Spassfaktor ist dabei aber gar nicht der Hauptgrund. Wahrscheinlich ist es schon durchgesickert, dass wir es recht gern bunt mögen, allerdings tue ich mich mit T-Shirtprints recht schwer, die meisten gefallen mir nicht und ich finde 10 verschiedene Spiderman T-Shirts im Schrank zu haben, wenig aufregend. Nichts gegen Spiderman, der ist auf jeden Fall eine coole Socke! Wenn mir die Prints gefallen kostet das T-Shirt dazu aber häufig 20 Euro oder mehr und da der kleine Junge nicht gerade zimperlich mit seiner Kleidung umgeht und ich auch nie auf die Idee kommen würde, dies von ihm zu verlangen, wandern solche Exemplare selten in den Schrank.
Eine gute und günstige Alternative für individuelle und coole T-Shirts, wie soll es anders sein: selber machen. So wandern meist Basicshirts aus organic Cotton in  unsere Schränke und ich persönlich finde den unaufgeregten, klaren Stil der Einfarbigkeit sehr ansprechend und kann ja notfalls mit aufgeregten Accessoires nachpimpen. Den kleinen Jungen von vier Jahren kann man damit allerdings nicht beeindrucken.
So bemalen, bekleben oder benähen wir regelmäßig seine T-Shirts. die Motive sind meistens Dinge, die gerade große Begeisterung wecken oder auch vom kleinen Jungen selbst auf den Stoff gebracht werden können (siehe Apfeldruck). Gerade sind Buchstaben saucool, Herr Jakobi kann nämlich seinen Namen schreiben und auch sonst werden ständig Buchstaben gelernt, da macht es sich gut, seinen Spickzettel anzuhaben.





Bunte Grüße 

 

Herr Jakobi und Lila